Toni – der Norikerwallach

Marina Sch.- Besitzerin von Toni erzählt Ihre Geschichte:

„Toni ist ein 7-jähriger Norikerwallach, ziemlich groß, und bei mir seit er ein halbes Jahr alt ist. Damals haben meine beste Freundin, ihr Mann und ich ihn von einer Fohlenversteigrung mit nach Hause genommen – ein italienischer Pferdehändler hatte ihn bereits ersteigert.
Mit etwa 4 Jahren habe ich angefangen ihn unter dem Sattel auszubilden (mit Trainerunterstützung) und es lief anfangs auch ziemlich gut … und weil es so gut lief, habe ich ihn – leider – sehr wahrscheinlich überfordert und wir haben seine Anzeichen nicht richtig gedeutet und wahrgenommen…nun ja, eines Tages buckelte er mich dann ziemlich unsanft runter, ich blieb zwar im großen und ganzen unverletzt aber der Schock saß tief. 8 Tage später der 2. Sturz, diesmal mit ihm (er rutschte auf gefrorenem Gras aus)…wir blieben beide unverletzt doch wohl das Vertrauen war weg. Daraufhin ritt ich ihn nur noch in einer Halle, da fühlte ich mich halbwegs sicher, an ausreiten war nicht mehr zu denken.
Nach und nach traute ich mich wieder raus, doch immer wieder buckelte er los und galoppierte dann ohne Bremse weiter. Ich konnte mich zwar immer im Sattel halten aber lustig war das nicht mehr…
Ich habe dann verschiedene Trainer ausprobiert – zu einer richtigen Lösung kamen wir jedoch nicht. Eine sagte mir, dass er einfach nicht gelernt hat, seine Power nach vorne rauszulassen – und deswegen explodiert er dann und genau so fühlte es sich auch an.
Ich ging immer weniger mit ihm ausreiten, am Platz merkte man dass er einfach keine Lust hatte (Da wollte er kaum vorwärts). So wurde er immer weniger und weniger geritten.
Ich dachte mir, Toni ist nicht glücklich bei mir, das was ich von ihm will ist nicht dasselbe das er will und er sollte doch Spaß haben bei dem was er tut. So kam ich zum Entschluss ihn zu verkaufen. Er bekam recht viele Anfragen, es kamen Leute anschauen, probereiten, aber der oder die „Richtige“ war nicht dabei.
Ich ging zwar mittlerweile wieder ins Gelände mit ihm und nahm ihn auch zu dem ein oder anderen kleinen Dressurturnier in der Nähe mit, aber ich hatte auch immer das Gefühl, dass ich nicht an ihn heran kam.

Was mir auch schon früher immer wieder mal auffiel: Er hatte manchmal unruhige Augen, schwitzte und stolperte viel und er wuchs immer weiter und ist mittlerweile bei einem Stockmaß von über 1,70m.

Eine Bekannte erzählte mir dann von Paulien – und gleich am nächsten Tag habe ich dich dann kontaktiert…“

Über die Behandlung von Paulien an „Toni“ könnt Ihr dann im 2. Buch nachlesen !

Nach der Behandlung von Paulien im Dezember haben wir gestern diese tolle Nachricht erhalten, über die wir sehr glücklich sind !

„Hallo liebe Paulien, ich hoffe du kannst dich noch an meinen Norikerwallach Toni und mich erinnern – im Dezember hast du uns mit deiner Tochter in Tirol besucht. Und seitdem hat sich viel verändert!!! Ich habe mich viel mehr auf ihn einlassen können, sehe ihn mit anderen Augen – und Toni ist selbstsicherer, stolzer, erwachsener (er ist auch nochmal ein kleines Stück gewachsen🙈) und aber vor allem glücklicher, und der Ausdruck in seinen Augen ist zufriedener geworden finde ich. Die ersten paar Wochen nach deinem Besuch haben wir genutzt um unsere Bindung/Beziehung neu zu finden und jetzt machen wir schon entspannte Ausritte – was vorher nicht mehr möglich war!

Ich danke euch von ganzem Herzen und muss ganz oft an dich und deine Tochter denken, was ihr tolles macht – Danke Danke danke und alles Liebe, Marina